• Wer zahlt für die Gruppensitzungen?
    Die Gruppensitzungen mit maximal 10 Kinder und 10 TraumaHelfern werden von einem/einer approbierten PsychotherapeutIn fachlich angeleitet und supervisiert. Damit bietet die Methode eine signifikante Kostenersparnis im Vergleich zu herkömmlichen Verhaltenstherapien in Einzelsitzungen mit gleichem Ergebnis. Das Angebot ist für Kinder, Jugendliche, ihre Eltern, sowie Kitas und Schulen kostenlos. Die Kosten der Gruppensitzungen werden komplett durch Spenden gedeckt. Die Daten für das Festland e.V. Spendenkonto lauten:
    Empfänger: Festland e.V.
    IBAN: DE91 3705 0198 1933 5093 80
    BIC: COLSDE33XXX
  • Welche Kosten gibt es für die TraumaHelfer
    Der zweitätige TraumaHelfer-Workshop kostet einmalig € 150,-. Pro Gruppensitzung erhalten TraumaHelfer eine Aufwandsentschädigung von € 40,- und können damit ebenfalls ihre einmaligen Ausgaben für den Workshop ausgleichen. Mit diesem Finanzierungssystem möchten wir eine gewisse Verbindlichkeit sicherstellen. Leider gibt es aktuell keine Vergünstigungen für den TraumaHelfer-Workshop. Da nur 10 aktive TraumaHelfer pro 10-wöchiger Gruppensitzungsphase eingesetzt werden, kann es sein, dass eine aktive Teilnahme erst bei darauffolgenden Phasen möglich ist. Zuvor kann es allerdings zu einzelnen Einsätzen kommen, falls ein eingetragener Traumahelfer z.B. wegen Krankheit ausfällt. 
  • Wo finden die Gruppensitzungen statt?
    Die Arbeit findet im engen Zusammenspiel mit Lehrpersonal in den Räumlichkeiten der jeweiligen Schule oder Kita statt. Die im Januar 2020 anlaufenden Gruppensitzungen finden an einer Schule in Kreuzberg, Berlin, statt.
  • Wo findet der TraumaHelfer-Workshop statt?
    Heiligenfeld Klinik Berlin
    Brebacher Weg 15/Haus 19, 12683 Berlin
  • Für die Anmeldung für TraumaHelfer-Workshop im November 2019 bitte das Teilnehmergebühr an die folgende Kontoverbindung überweisen: 
    Kontoinhaber: GewiSS e.V.
    Bank: Raiffeisenbank Sinzing
    IBAN: DE28 7506 9078 0000 2331 37 
    BIC: GENODEF1SZV 
    Verwendungszweck: TH Berlin 2019 
  • Werden die Termine für die Gruppensitzungen vor der Schulung feststehen?
    In Absprache mit der Schule, an der die Kinder und Jugendlichen sind, werden 10 Termine in 10 aufeinanderfolgenden Wochen ausgewählt. Die nächste 10-wöchige Gruppensitzungsperiode beginnt im Januar 2020. Für diesen Zeitraum werden die genauen Termine im Dezember 2019 festgelegt. Sobald die Termine bekannt sind werden die TraumaHelfer informiert. Wir bemühen uns weitere Termine langfristig zu planen und allen TraumaHelfern mitzuteilen.
  • Müssen TraumaHelfer an allen 10 Terminen der Gruppensitzungen teilnehmen (Krankheitsfalls etc.)?
    Um eine Kontinuität der Gruppensitzungen zu ermöglichen, ist es wichtig, dass sich TraumaHelfer für alle 10 Sitzungen verpflichten. Jedes Kind braucht einen verlässlichen und vertrauten TraumaHelfer um sich bestmöglich auf die Sitzungen einlassen zu können. Falls die Teilnahme einmal nicht möglich ist (z.B. durch Krankheit), wird aus dem TraumaHelfer-Pool eine Person als Ersatz geschickt. Diese Variante muss allerdings die Ausnahme bleiben, um die Therapieerfolge der Kinder und Jugendlichen aufrechtzuhalten und zu sichern.
  • Können auch „außerfachliche“ InteressentInnen TraumaHelfer werden? 
    Grundsätzlich können alle, die sich für Geflüchtete Kinder und Jugendliche einsetzen möchten, TraumaHelfer werden. TraumaHelfer sollten gut mit Kindern und Jugendlichen umgehen sowie sensibel und aufmerksam auf ihre Trauma-Geschichten reagieren können. Im zweitätigen Workshop werden alle TraumaHelfer von TherapeutInnen auf Ihre Rolle für die Gruppensitzungen mit den Kindern und Jugendlichen vorbereitet.
  • Welche Sprachen müssen TraumaHelfer sprechen?
    Als TraumaHelfer sollte man fließend Deutsch sprechen, da sowohl der Workshop als auch die Anleitung während der Gruppensitzungen auf Deutsch ablaufen. Während den Therapiestunden findet die Kommunikation mit den Kindern zu großen Teilen nonverbal mithilfe von Spielsachen statt. Zusätzlich werden DolmetscherInnen anwesend sein, um mögliche Sprachbarrieren abzubauen. Sprachkenntnisse in Arabisch, Persisch, Kurdisch, Englisch, Französisch etc. können hilfreich sein, um mit den Kindern und Jugendlichen zu kommunizieren, sind aber keine Bedingung.
  • Wie viele Plätze gibt es im TraumaHelfer-Workshop und wie ist der derzeitige Stand der Anmeldungen?
    Es können bis zu 50 Personen am zweitägigen TraumaHelfer-Workshop teilnehmen. Wenn Sie Interesse an der Teilnahme haben, freuen wir uns auf Ihre Nachricht an: traumahelfer@festland.group. Im Anschluss werden Sie von uns über etwaige freie Plätze und weitere Schritte informiert. 
  • Wie häufig finden TraumaHelfer-Workshops statt?
    Wir planen pro Jahr 3 Workshops zur Qualifizierung der TraumeHelfer. Die Termine für 2020 werden im Januar auf unserer Website www.festland.group veröffentlicht.